Den emotionalen Overload verhindern
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Den emotionalen Overload verhindern

Den emotionalen Overload verhindern

– Warum digitale Achtsamkeit gerade jetzt wichtig ist.

Es sind besondere Zeiten, in denen wir uns befinden. Corona hat der Digitalisierung einen Schub verpasst, viel hat sich bewegt und getan. Auf der anderen Seite findet eine extreme Komprimierung statt. Homeoffice und Homeschooling brachten Familien auf eine völlig neue Art zusammen, räumlich und emotional. Die fehlende Vernetzung in Präsenz führte zu einer Verlagerung ins Digitale. Videokonferenzen im Job, Online-Stammtische oder digitale Spieleabende mit Freunden, Messenger-Gruppen zur Vernetzung mit der Nachbarschaft und das Skype-Gespräch mit Oma werden gerade zur neuen Form der Kommunikation. 

Vieles davon passiert jetzt gleichzeitig. Die Grenze zwischen Beruf und Privatleben wird auf eine ganz neue Art aufgeweicht, wenn Mama die Videokonferenz kurz stumm schalten muss, weil der Jüngste gerade den Saft nicht aufbekommt und sie kurz helfen muss oder die studentische Aushilfe heute ohne Videobild in der Konferenz dabei ist, weil der Vater auch eine hat und die Bandbreite nicht für beide reicht. Wir sehen plötzlich Wohnräume, Kinder, Haustiere und Lebenspartner in einem Kontext, der bisher dem Privatleben zugeordnet wurde. Wir müssen uns in neue Tools und Programme einarbeiten und erhalten täglich eine Flut an Input von Informationen via Nachrichtensendern, Websites, Podcasts, Vlogs und eine große Anzahl an Unterhaltungsschnipseln wie GIFs, Sprüchen, Songs, Fotos.

Was wir für all das benötigen, ist eine erhöhte Form von Aufmerksamkeit. Und was oft fehlt, ist der souveräne Umgang damit. 

 

Uns fehlt die Zeit um kurz an- und innezuhalten.

 

Die Frage ist: Wie kann man gerade in diesen Zeiten eine gesunde Beziehung zu seinen digitalen Devices und zur digitalen Nutzung haben und gleichzeitig sicherstellen, dass man nicht in einen kognitiven Overload gerät?

Es gibt dafür keine Standardlösung, die für alle passt. Keine One-Fits-All-Anwendung. Was für den einen funktioniert, muss für die andere noch lange nicht passen. Die Tipps, die wir hier geben, muss man einfach ausprobieren, um für sich die passende Lösung zu finden. Das Ziel sollte sein, mehr Kontrolle über seine digitalen Gewohnheiten zu haben und so, wie immer im Leben, die richtige Balance zwischen on und off, zwischen digital und analog zu leben.

 

Bleiben Sie achtsam, bleiben Sie digital!